Hannover Linden-Mitte

Das älteste Gebiet Lindens ist am "Schwarzen Bären" zu finden. Um 1500 gab es schon eine Ihme-Brücke - lange Zeit die einzige Verbindung zwischen Hannover und Linden. Zur Zeit wird der Platz "Am Schwarzen Bären" umgestaltet und saniert, die Ihme-Brücke (Benno-Ohnesorg-Brücke) wird durch einen Neubau ersetzt. Linden-Mitte wird in Teilen durch viele Gründerzeithäuser geprägt (Wittekind-, Haasemann- und Beethovenstraße, Lindener Marktplatz, Pariser Platz und Lichtenbergplatz). Zentraler Punkt des einstigen bürgerlichen Teils des Viertels ist der Lindener Marktplatz mit dem "neuen" Rathaus (das "alte" befindet sich an der Deisterstraße), dem Nachtwächterbrunnen (ein Wahrzeichen Lindens), den ältesten Straßenlaternen Hannovers (im Volksmund "Bischofsstäbe" genannt), dem Geburtshaus der Philosophin und Politologin Hannah Arendt und einem der schönsten Wochenmärkte der Landeshauptstadt Hannover (am Dienstag und Sonnabend bis ca. 13 Uhr). Die Stadtteilbibliothek Linden-Mitte mit großer Kinder- und Jugendabteilung ist im ehemaligen "neuen" Rathaus Lindens untergebracht gegenüber der Hauptpost Lindens.

Aktuelle Nachrichten

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Stadteilinfo

Nicht weit vom Lindener Marktplatz befindet sich der Von-Alten-Garten, der ursprünglich als berühmter Barockgarten angelegt wurde. Die St. Martins-Kirche ist die älteste Kirche Lindens, wobei nur der Kirchturm den 2. Weltkrieg unbeschadet überstanden hat.

In der Jacobstraße 10 befand sich nach 1945 das so genannte Büro Schumacher, von dem aus durch den dort wirkenden Sozialdemokraten Kurt Schumacher die SPD nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Ein Stockwerk darüber befand sich das Büro der KPD, der Kommunistischen Partei Deutschlands, die ebenfalls von hier aus wieder aufgebaut wurde.

Am östlichen Rand des Stadtteils befindet sich das Ihme-Zentrum, das in den 1970er Jahren im Stil neuer Zweckarchitektur als Einkaufszentrum, Wohn- und Bürostadt geplant und gebaut wurde.

Die neue Gestaltung des Platzes "Küchengarten" vor dem Ihme-Zentrum wurde im Frühjahr 2007 abgeschlossen. Obwohl am Verkehrsknotenpunkt zwischen Linden-Nord, Linden-Mitte und Calenberger Neustadt gelegen lädt der Platz "Küchengarten" (früher ein Nutzgarten der Welfen) zum Verweilen ein. Das Theater am Küchengarten ("TAK") - im ehemaligen Städtischen Badehaus untergebracht - begrenzt den Platz. Auf dem Gelände der ehemaligen Lindener Brauerei wird eine Reihenhaussiedlung errichtet. Die Stephanusstraße verbindet den Küchengarten mit dem Lindener Markt.

Auf dem Lindener Berg, der höchsten natürlichen Erhebung Hannovers im inneren Stadtgebiet, befinden sich auf dem Wasserhochbehälter die Volkssternwarte Hannover und der Lindener Berg-Friedhof, der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. Hier steht seit 1914 der barocke "Küchengarten-Pavillon".

Im Haus Am Lindener Berge 38 ist der Jazz Club Hannover untergebracht. Legendär ist der orange-rote Keller als Spielstätte. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Mittwoch-Theater mit sehenswerten Theateraufführungen.

In Linden-Mitte beginnt auch das Industriegebiet Lindener Hafen am Stichkanal Linden mit seinen Produktions- und Umschlagstätten der chemischen Industrie (Kleber- und Kleisterproduktion), Recyclingbetrieben, metallverarbeitenden Unternehmen, Speditionen, etc.

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