Hannover Linden-Nord

Am lebhaftesten ist es in Linden-Nord, rund um die Limmerstraße: Mit vielen Kneipen, dem Kulturzentrum FAUST, dem Bürgerfunk radio flora, Cafés, Kiosken und dem 1908 gegründeten Apollo-Kino der Familie ter Horst - dem ältesten Vorstadtkino Deutschlands, in dem der spätere Cinemaxx-Gründer Hans-Joachim Flebbe zunächst sein Hobby entdeckte und als Filmvorführer seine Karriere begann - ist die Limmerstraße das Zentrum von Linden-Nord.

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Stadteilinfo

Der Stadtteil Linden-Nord ist multikulturell. Neben Migranten der ersten, zweiten und dritten Generation, häufig aus der Türkei, leben hier wegen der Nähe zur Universität und Fachhochschule viele Studierende. Unter den Bewohnern Lindens gibt es das Sprichwort "Wer nicht in Linden lebt, lebt nicht". Ein anderes - engagiert gemeintes - Sprichwort lautet: "Lindener Blut ist keine Buttermilch!" - Jede(r) Bewohner(in) Lindens gilt als Lindener(in)!

Überregional berühmt geworden ist Linden durch den Dokumentarfilm "Linden - ein Arbeiterlied!".

Das Freizeitheim Linden ist kultureller Mittelpunkt der im Stadtteil geborenen "Alt - Lindener". Arbeitervereinigungen und Interessenverbände ehemaliger Werker tauschen sich hier aus und feiern jährliche Stadtteilfeste. Im Seitengebäude befindet sich die beliebte und geräumige Stadtteilbibliothek mit großer Kinder- und Jugendabteilung, die auch die Literaturversorgung Limmers, Ahlems, Davenstedts, etc. sichert.

Angeblich trifft man hier auf die höchste Kioskdichte weltweit. 32 dieser Kioske werden im "Lindener Kiosk Quartett" auf unterhaltsame Art und Weise miteinander verglichen. Der traditionelle Kiosk mit angegliederter "Trinkhalle" wird allerdings seltener.

Seit August 1983 findet alljährlich am Mündungsufer der Ihme das Fährmannsfest, ein Kinder- und Kulturfest, statt. Das Fest ist nach der Fähre benannt, die einst Linden mit Hannover verband.

Ab 1962 übernahm der Hafen- und Bahnbetrieb Linden die Umschlagaktivitäten und Beförderungsleistungen zum neu gebauten Kohlekraftwerk Linden, die erst 1990 eingestellt wurden. Sporadisch wurde auch Öl verfeuert, das über Mittellandkanal - Leine - Ihme angeliefert wurde. Danach wurde das Kraftwerk auf Gasfeuerung umgestellt. Wegen der drei Kesselhäuser mit den hohen Schornsteinen hat das Werk den Spitznamen "Die drei warmen Brüder von Linden". Nach Abschluss von Entkernungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurde die Kesselgruppe im Jahr 2003 gegen eine Gas und Dampf (GuD) Turbine substituiert.

Auf der Dornröschenbrücke, die den Stadtteil mit der angrenzenden Nordstadt verbindet, findet jährlich eine Gemüseschlacht statt.

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