Hannover Südstadt

Die Südstadt grenzt am Aegidientorplatz südöstlich an die Innenstadt und im Westen an den Maschsee. Im Stadtteil befinden sich das Sprengel-Museum, die Zentrale der Stadtbibliothek, das NDR-Landesfunkhaus, das Landesstudio des ZDF und die traditionsreiche Gilde Brauerei. Die Begrenzung zur Bult im Osten der Südstadt bildet die Eisenbahnlinie Hannover-Göttingen. Bedeutende Kirchen sind die katholische St.-Heinrich-Kirche und die evangelischen Kirchengemeinden Nazareth, Bugenhagen, Athanasius und Paulus. Die drei Gemeinden Paulus, Athanasius und Nazareth arbeiten in der Region eng zusammen. Die wichtigsten Straßen für den Autoverkehr sind die Hildesheimer Straße (in Nord-Süd-Richtung) und der Altenbekener Damm (Ost-West), die den Stadtbezirk mittig durchteilen. An der nördlichen Stadtteilgrenze (Marienstr.) und der Hildesheimer Str. verkehren U-Bahn-Linien. Hildesheimer Straße und Marienstraße sind zugleich bedeutende Einkaufs- und Geschäftsstraßen der Stadt Hannover. Des Weiteren ist die Südstadt über eine Busverbindung über die Sallstr. mit der Innenstadt verbunden. In der Südstadt befinden sich die Krankenhäuser Henriettenstift und Sophienklinik.

Aktuelle Nachrichten

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Stadteilinfo

In der Südstadt gibt es einen DB-Bahnhof: Hannover-Bismarckstraße. Dieser Bahnhof ist zur EXPO 2000 an das S-Bahn-Netz des Großraums Hannover angeschlossen worden.

In der Bismarckstraße befand sich ein Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Hannover, dass bis 2004 eine der größten Ausbildungsstätten für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschullehrer in Niedersachsen war, 2004 erfolgte die Verlegung nach Hildesheim.

In der Südstadt gibt es die meisten Schulen Hannovers, darunter allein fünf Gymnasien: Elsa-Brandström-Schule, Bismarckschule, Tellkampfschule, St. Ursula-Schule und Wilhelm-Raabe-Schule; außerdem eine Freie Waldorfschule und die folgende Realschulen (teilweise mit angegliederter Grund- oder hauptschulen): Gustav-Stresemann- Realschule, Heinrich-Heine-Schule, Peter-Petersen-Schule, Ludwig-Windhorst-Schule, außerdem mehrere Berufsschulen.

Die Südstadt gilt traditionell als bürgerliches Viertel und in der Nachkriegszeit als Beamtenviertel. In den 1980er Jahren überalterte der Stadtteil und wurde teilweise zum Beamten-Witwen-Viertel. Durch die wieder zunehmende Attraktivität innenstadtnaher Stadtteile zogen seitdem jedoch wieder verstärkt junge Leute und auch Familien aus bürgerlichen Schichten in die Südstadt.

In der Südstadt liegt zwischen der "Alten Döhrener Straße" und dem Maschsee der Engesohder Friedhof (1861), auf dem viele Honorationen der Stadt ihre letzte Ruhe gefunden haben. Der Name erinnert an das aufgegebende Dorf (Wüstung) Engesohde.

In der Maschstraße an der Grenze der Südstadt zur Innenstadt befindet sich Hannovers traditionell größter Sportverein, der TK Hannover, der auch heute noch mit ca. 4500 Aktiven, darunter zahlreichen Leistungssportlern, in ca. 50 Sportarten in Hannover führend ist. Der RSV Hannover, traditionell ein Eisenbahner-Sportverein, ist ein weiterer der sehr großen und traditionsreichen Sportvereine der Stadt, er hat seine Vereinseigenen Hallen an der Straße an der Straße Am Südbahnhof. Der große Fußballverein der Südstadt ist der SV Eintracht Hannover, der ausgedehnte Sportplätze an der Hildesheimer Straße hat. Der HTTC Hannover ist ein reiner Tischtennisverein, der in der Stresemannschule an der Lindemannallee zuhause ist.

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